Produktionen

S.C.O.M.A. – Secret Club of Mindful Aging. Ein erschöpftes, altes Zirkuspferd. Das Ende der Ausbeutung ist erreicht. Vier Stündige, immersive Performance über Altern und Erschöpfung.
Vier Silvester: 1979 – 1989 – 1999 – 2009! Vier immersive, theatrale Anwendungen: Märchen vom Zirkuspferd, In der Garderobe, Der Kosmonaut und Eternal Jellyfish.
Eine Zeitreise. Eine Liebeserklärung an das Leben und das Vergehen.

  • Performance: Beatá Nagy, Georgios Iatrou, Alexander Steindorf, Miriam Michel
  • Ausstattung: Krista Burger
  • Dramaturgie: Florian Heller
  • Audiokunst: Rasmus Nordholt-Frieling
  • Musik: Rasmus Nordholt-Frieling, Christopher Bruckman
  • Produktionsleitung: Alina Mathiak
  • Presse & Social Media: Anna Júlia Amaral
  • Grafikdesign: Felipe Rodrigues
  • Foto und Video: Lukas Zander



THERE IS BEAUTY – ein Photoprojekt in Bochum und Vilnius.
„Was ist schön an Dir, jetzt wo es gealtert ist?“
Plakataktion im Stadtraum von Vilnius, Litauen und Bochum, Deutschland von 12. Oktober 2024 – 17. Oktober 2024.
Künsterlische Leitung und Konzept: Miriam Michel
Photografin: ILMĖ VYŠNIAUSKAITĖ (https://www.ilmevysnia.com)

TEXT IM KOPF – Samstag 04. und Sonntag 05. Mai 2024 Haus Rüschhaus – Center for Literature Droste Festival „Nenn mich Hexe!“ Programmheft hier! INFOS HIER
»[…] es hat vor allem mit dem Lesen zu tun, mit Schwarz auf Weiß, mit den Buchstaben, den Silben, den Zeilen […]«— »Malina«, Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann spricht in Malina die Verweigerung der Gesellschaft an, sich mit der Gewalt in dieser auseinander zu setzen. Sie schildert, auf welche Weise Faschismus als Denkstruktur in die gesellschaftliche DNA eingedrungen ist. Die Klarheit ihrer Worte und Gedanken sind geblieben, und ihre Analyse ist auch heute noch aktuell. Text im Kopf verhandelt die Chance in der Sprache über die Grundbedingungen des Lebens in einer Weltgesellschaft nachzudenken. Im Gartensaal von Haus Rüschhaus empfängt dich eine Spielerin. Sie wird erklären, wie dir die Worte in den Mund gelegt werden. Und wo der Roman neu erschaffen wird und wo du der Welt abhandenkommen kommen kannst.

Zum Format: Beim Remote Reading bekommst du am Anfang der Veranstaltung Kopfhörer. Während der Performance hörst du darüber einige kurze Sätze. Wenn du magst, kannst du die Sätze laut nachsprechen. Der Großteil des Textes wird von den Spieler*innen selbst gesprochen. 

Konzept + Inszenierung: Miriam Michel, Rasmus Nordholt-Frieling | Performance: Bianca Künzel, Miriam Michel | Textfassung: Miriam Michel, Rasmus Nordholt-Frieling, Simone Scharbert | Ausstattung: Melina Hylla | Audioproduktion + Komposition: Rasmus Nordholt-Frieling | Gesang: Christopher Bruckman, Miriam Michel | Produktionsleitung: Carmen Hübner

Fotos: Lukas Zander

LUSTIGE LECTURE PERFORMANCE: Sprich in der Öffentlichkeit nicht über dein Alter – Eine performative Show über Altern und Erschöpfung mit Gastgeberin Miriam Michel, die gemeinsam mit ihren Gästen singen, zitieren, lachen, sprechen und überlegen wird. Was ist Altern? Wie erschöpft sind wir und der Planet? Altert gemeinsam. In gemütlicher Runde mit tollen Show-Einlagen und fantastischen Gästen:

#1: Julie Stearns, Bianca Künzel, Bea Carolina Remark im Theater Only Connect!, Mülheim/Ruhr.

#2: Tatjana Taft, Lisa Lucassen, Mirjam Schmuck im Schaubüdchen, Bochum.

#3: Christina Barandun, Dr. Judith Schäfer, Dr. Natasha Kelly im Haus Rüschhaus, Münster.

Clowns – eine Annäherung an George Taboris Stück. Premiere am 13. Oktober 2024 in EUNOIA Theater Mülheim Ruhr. Mit einem Ensemble Junger Laien aus Münster. Die Produktion stellt Fragen nach Eindringlingen, dem Fremden, Rassismus und wie man an ungerechten Systemen den Verstand verlieren kann. Mit bösem Humor und viel Musik leitet uns das Stück durch absurde Moment und krasse Emotionen.

  • Regie: Miriam Michel
  • Austattung: Ensemble
  • Fotos: Dominik Führ

Season of the Bitch – auf Burg Hülshoff mit Çakey Blonde; Premiere: 13. April 2023

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ICH HÖRE STIMMEN

Kopfhörer-Lesung zu »Die Judenbuche«
dorisdean (Miriam MichelRasmus Nordholt-FrielingPatrizia Kubanek)
Haus Rüschhaus Tenne. Mit Toneinspielungen, Videos und vom Publikum nachgesprochenen Texten lassen wir die Geister aus Annette von Droste-Hülshoffs Krimi-Novelle Die Judenbuche erscheinen. Wir lauschen Dorfklatsch und -tratsch und fragen: Fühlt sich Recht wie Gerechtigkeit an?

SCHEITERN / SCHAM / SCHÖNHEIT

Eine KONZERTPERFORMANCE von und mit Miriam Michel, Bettina Bruns, Daniel Göritz, Ronald Lippok

Ausgehend von Annette von Droste Hülshoffs lebensveränderndem Sommer 1820, in dem sie am moralischen Verrat zweier, ihr lieben, Männer scheiterte, präsentieren wir ein performatives Konzert. Die Sängerin Bettina Bruns und die Performerin Miriam Michel spielen, singen, sprechen, lesen und diskutieren – unterstützt von den Musikern Ronald Lippok und Daniel Göritz. Sie bringen Gedichte von Annette von Droste Hülshoff, selbst komponierte Vertonungen, sowie Johann Sebastian Bach kontrastierend mit Punkmusik oder Barock zu Gehör und nicht zuletzt Ausschnitte aus Karen Duves Erfolgsroman Fräulein Nettes kurzer Sommer (Galiani Verlag).

WATCH HERE in Kooperation mit Burg Hülshoff – Center for Literature

Gefördert durch Global Village Venture

FAME – DAS MUSICAL // THEATERJUGENDORCHESTER

THEATER MÜNSTER 2022 - REGIE MIRIAM MICHEL; CHOREOGRAFIE KEELAN WHITMORE

TINY RESIDENCIES – Raus ins Land: gefördert vom Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW. Hier ein Beitrag über mein Tiny Residency auf dem Wasserschloss Reelkrichen in 2022.Test-Konzert 10.12.2022 um 19.00 Uhr auf dem Wasserschloss Reelkirchen.

Im Rahmen der „tiny-residency“ auf dem Wasserschloss Reelkirchen beschäftigen wir uns mit historischen Vermächtnissen des Landadels Westfalens und deren Einfluss auf zeitgenössisches Leben und Kunst und entwickeln eine Disappearing Song Konzert-Performance. Disappearing Songs sind ephemere, improvisierte Lieder, die nicht aufgenommen werden und so im Erklingen schon Verschwinden.

Darkness is just the absence of light: Hörstück | Miriam Michel, Rasmus Nordholt-Frieling | LISTE HERE
Are you afraid of the Dark? Nein? Gut! Miriam Michel auch nicht. In assoziativen Ketten, mit dem Spiel zweier Sprachen und der poetischen Gegenüberstellung von Darkness und Brightness nimmt sie uns mit: von Weisheit bis Dunkelheit, von Stillstand bis Aktivismus, von der Gebärmutter bis zum Tod. Zusammen mit dem Soundkünstler Rasmus Nordholt-Frieling entsteht aus dem Text von Miriam Michel ein Hörstück.
Der Text Darkness is just the absence of light – Ein Plädoyer für die Dunkelheitentstand für das WORD.-Magazin #5 – Dark Magic und feiert mit der Premiere des Hörstücks das Release der neuen Ausgabe.
Mehr dazu unter word-magazin.de 
Are you afraid of the Dark? No? Good! Neither is Miriam Michel. In associative chains, with the play of two languages and the poetic juxtaposition of darkness and brightness, she takes us along: from wisdom to darkness, from standstill to activism, from the womb to death. Together with the sound artist Rasmus Nordholt-Frieling, a radio play is created from Miriam Michel's text. 
The text Darkness is just the absence of light - A plea for darkness was written for WORD. magazine #5 - Dark Magic and celebrates the release of the new issue with the premiere of the radio play.
Read more at word-magazin.de

07.09. – 12.09.2021 FRÄULEIN NETTE UNTERWEGS – Aufführungswoche: Brakel; Bad Driburg; Nottbeck; Paderborn/Wewer; Münster; Havixbeck;

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»Die Verwandtenbesuche hingen aneinander wie ein Kälbergekröse«, beschwerte sich Annette von Droste-Hülshoff über ihre Reisen zur Verwandtschaft ins Ostwestfälische. Und nicht nur die Besuche selbst waren zäh auch die Reisen waren lang und aufreibend.
In ihrem Roman Fräulein Nettes kurzer Sommer beschreibt Karen Duve neben den beschwerlichen Reisen auch die »Jugendkatastrophe« der Droste: Bei einem Besuch auf dem Bökerhof stolpert die junge Dichterin über eine Intrige, die ihr von zwei ihr nahestehenden Männern gestellt wird – und fällt tief.
Die Moral von der Geschicht – das Leben ist, nun ja, kein Ponyhof? Das wollen wir nicht so stehen lassen und gehen zurück an den Schauplatz des Geschehens. Karen Duve und Bettina Bruns reiten im August Droste-Hülshoff hinterher: Mit zwei PS geht es über holprige Feldwege, vorbei an Biohöfen, Tankstellen und Stadtrandsiedlungen. Hindernisse, Umwege, zufällige Wegbekanntschaften und Instagram-Selfies inklusive. Alles nachzuhören im Podcast zum Ritt.

Vom 7. bis zum 12. September geht die Reise dann zurück und wir alle können dabei sein. Zusammen mit weiteren Künstler*innen machen wir an den Romanschauplätzen entlang des Weges Halt. Dabei erfahren wir durch Musik, Lesungen und Performances, was Reiten, Reisen und Schreiben miteinander zu tun haben und warum Annette von Droste-Hülshoff Kutschfahrten hasste. Also, Reitstiefel an und raus in die westfälische Kultur-Landschaft!
Am 7. September sind Karen Duve und Bettina Bruns mit Songs und Texten von und über Annette von Droste-Hülshoff zu Gast auf dem Bökerhof in Brakel und sprechen über ihre Erfahrungen auf dem Ritt.
Am 8. September geben wir mit Nachwuchsmusiker*innen ein Konzert im Kurpark von Bad Driburg und tauchen ein in Briefe, die Annette von Droste-Hülshoff schrieb, als sie dort zur Wasserkur war.
Am 9. September öffnet der Park von Schloss Wewer in Paderborn die Tore: Das Literaturbüro OWL hat die Autorinnen Rike Scheffler und Alice Hasters eingeladen, im Freien neue Texte zu Schönheit, Scheitern und Scham zu lesen. Begleitet werden sie von multimedialen Interventionen von Studierenden der Universität Paderborn.
Am 10. September dreht sich im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde alles um Pferde und Literatur: Walter Gödden spricht anlässlich der Ausstellung vor Ort über die Immenhof-Romane, über Reiten im Wandel der Zeiten. Karen Duve erzählt von ihren Erlebnissen zu Pferde und liest eine Kurzgeschichte.
Am 11. September hat im Westfälischen Pferde- museum in Münster die Dokumentation »Fräulein Nette unterwegs« Premiere: Ein Filmteam hat Karen Duve und Bettina Bruns einen Tag auf ihrem Ritt begleitet und nun können wir Reiselust und Reisefrust zu Pferde noch einmal hautnah miter- leben.
Am 12. September kommen wir um 17 Uhr zum rauschenden Abschluss wieder auf Burg Hülshoff an, wo uns House of [blænk] und dorisdean mit einem Programm zu Vergebung und Selbstvergebung erwarten. Von Scham und Schuld erlöst können wir so die Mühen der Reise hinter uns lassen.

SCHLAFSTÄTTEN von Michel-Nordholt SCHAUBÜDCHEN BOCHUM

Michel-Nordholt zeigen ihre audio-visuelle Arbeit »Schlafstätten«, ein Sprach- und Bildarchiv von Schlafstätten außerhalb der eigenen Wohnung, gesammelt von Miriam Michel über 10 Jahre. Sie zeigt und spricht ihr Archiv, Rasmus Nordholt-Frieling bettet die Geschichten in Musik und Sound. Gemeinsam erzählen sie so eine Chronik des 21. Jahrhunderts. Konzept, Fotografie, Text: Miriam Michel; Aufnahme, Komposition, Sounddesign: Rasmus Nordholt-Frieling; Design Benutzer*innenoberfläche: Birk-André Hildebrandt

TaNDemParadise / Desperate Times Residenz in Nijmegen/Münster Ausstellung im März 2021 Hawerkamp Münster 13./14. März 2021 bis 21. März 2021

The Dutch-German Exchange Program taNDem brought artists Anja Kreysing (sound artist/experimental filmmaker), Krista Burger (visual artist), Miriam Michel (collage maker/performance artist) and Mirka Farabegoli (visual artist) together to work on the subject of paradise/desperate times. During two residencies in Nijmegen and Münster they did artistic research in the surrounding environment and nature. Setting up their own art space – a contractor´s shed – on disused industrial land created the possibility of independent work hours and free space. There they took photographs and sound recordings. The four female artists created collages, drawings, paintings, prints, audio diaries and experimental videos, all of which will be shown in the exhibition they created for Hawerkamp in Münster from the 12th of March until the 21st of March 2021. Within the art works, Geborgenheit overlaps with anarchy, shelter with the myth of owning nothing and homelessness, XXL-sweatshirt-safety with Fender-Stratocaster-findings. The four artists contextualize their own desires, needs and fears.

Hier gibt es unseren Paradise Podcast!

SHADOW MASTER – Eine installative Performance mit Livestream einer Ausstellung: 13. und 14. Februar 2021 Pantoffelfabrik Bochum


Ich habe mich selbst an sieben Tage mit einer Videokamera gefilmt. Wie ich sitze, stehe, spreche, lese und schweige und dabei immer wieder ein Lied:“Garden” von Pearl Jam laufen lasse. Die Laufzeit der Video-Performance wird durch die Laufzeit des Liedes begrenzt, so wie die Zeitlichkeit der Pandemie begrenzt zu sein scheint und gleichzeitig mich begrenzt in der Ausübung meiner Kunst.7 mal, wie die Erschaffung der Welt in 7 Tagen.


„The direction of the eye, so misleading The deflection of the soul, nauseously quick I don´t question our existence I just question our modern needs“
Das Lied selbst bezieht sich auf meine Sehnsucht, einen Garten zu besitzen und dort performativ die Landschaft zu gestalten oder allein lassen zu können. Es bezieht sich auch auf die Unmöglichkeit Wahrnehmung zu synchronisieren. Die Ausstellung wird in Einheiten von 15 Minuten für jeweils eine Performerin geöffnet, die ich per Postkarte als Teilnehmer*in eingeladen habe. Sie kann in den 15 Minuten alles tun was sie will, was den Regeln eines Galeriebesuches entspricht und wird auf dem Livestream dabei sichtbar für ein unsichtbares Publikum.


Nur eine Sache ist nicht möglich:die Videos zu sehen. Sie bleiben, wie z.B. Viren für unser Auge unsichtbar. Es stellt sich für mich in dieser Arbeit so etwas wie eine „Glaubensfrage”, also ob die Performerinnen, die Besucher*innen darstellen, mir „glauben”, bzw.vertrauen, dass das, was sie da gezeigt bekommen, bzw. sehen, wirklich ein Kunstwerk ist; ob die Videos wirklich da sind, obwohl sie nicht abgespielt werden können. Und gleichermaßen stellt sich die Frage: Ist das eine Performance-Arbeit? Eine Video-Arbeit? Eine visuelleArbeit? Und welche Bedeutung hat das Gesehen werden über Live-stream darin?
Es bleibt für mich am Ende die Auseinandersetzung damit, wie wir Kunst sehen wollen, jetztund in der Zukunft. Wohin führt uns die Erkenntnis der Pandemie, dass es ein tiefesBedürfnis nach Zeigen und Sehen sowie räumlich anwesendem Publikum gibt? Wie gehenwir damit um, dass wir als Künstler*innen unsere Produktion und Kreativität oft in denKontext des Machbaren und Sichtbaren stellen? Was passiert wenn wir das „Nicht-Machbare” beim Wort nehmen? Dann ist die Performance passiert, aber sie ist eben nichterreichbar. Bleibt es dann Kunst? Bin ich noch Künstlerin, wenn meine Video-Arbeitunsichtbar bleibt? Und wie gehen wir damit um, dass wir im Jahr 2020 pandemiebedingt soviele Aufführungen und Konzerte, Ausstellungen und Lesungen etc. nicht haben sehenkönnen, obwohl sie schon konzipiert waren. Reicht es etwas zu erdenken, damit es in derWelt ist? Kann Kunst, wie ein Garten, für sich existieren und ein Ort sein der einfach vorhanden ist. Ein Ort, der seine eigene Performativität hat, auch ohne, dass jemand vor Ort ist.Ist es alleine die Möglichkeit eines Besuchs, eines Verweilens die wichtig ist?

GEFÖRDERT DURCH Auszeichnung „BEGRENZT – ENTGRENZTZEIT FÜR EINE ZEITENWENDE?“ der KUNSTSTIFTUNG NRW

IM SPIEGEL EIN KLEID DER FASCHISTEN
Solotanzperformance von Miriam Michel

Ein Kleid, von osteuropäischen Näherinnen geschneidert.
Ein Kleid, von Faschisten designt, zur Befreiung des weiblichen Körpers.
Ein Lied, von einem osteuropäischen Komponisten erdacht und niedergeschrieben.
Ein Lied, von Hollywood benutzt und beschmutzt.
Dinge, gefunden vor Ort.
Eine Künstlerin, die all das versucht zu verbinden.
Eine Stunde, in der Menschen dabei zuschauen.
Keine Antwort. Nur Versuch.

KleineMenschenLachen – Das versteckte Zimmer

Eine interaktive Forschungstheater-Produktion für Menschen ab 4 Jahren

Das StückWo sitzt eigentlich das Lachen in deinem Körper? Tief im Mund? Unten im Bauch? Oder irgendwo dazwischen? Diese und andere Fragen haben uns bei unseren Forschungen mit Kindern in der Essener Kita Hemsingskotten umgetrieben. Und es gab natürlich auch Antworten, die wir mit Zeichnungen und Tonbandaufnahmen festgehalten haben. Sicht- und hörbar tauchen sie in der Performance wieder auf. Weitere Ergebnisse finden sich in einem Buch: Es enthält 15 Kapitel – jedes bunt gefüllt mit Erinnerungen aus der Forschungszeit. Welche dieser Kapitel von der Performerin Miriam Michel aufgeschlagen werden, entscheidet das Publikum bei der Vorstellung selbst. So erschafft „KleineMenschenLachen“ immer wieder neue (Forschungs-)Momente und füllt Miriams Buch weiter.„Forschungstheater“ als Methode der Stückerarbeitung kombiniert theaterpädagogische, künstlerische und wissenschaftliche Ansätze – eine ideale Ergänzung in unserer Reihe „Das versteckte Zimmer.

Performance: Miriam Michel
Konzept: Esther Aust, Miriam Michel, Marguerite Windblut
Konzeptionelle Begleitung: Renate Breitig, Maura Meyer
Ausstattung: Anne Koltermann

In Kooperation mit TUKI Berlin.

 Perle oder Schwein? Eine Fortsetzung oder ein Nachspiel. – Zeche 1 Bochum 2017

Soloperformance von Miriam Michel mit drei biologischen Männern

Miriam Michel hat sie gefunden, Männer um Kunst zu produzieren. Marcel und Lin, ein Videokünstler und ein Tänzer. Gemeinsam wird sie mit Christopher dem Pianisten über die Suche und das Finden berichten. Seit November 2016 war sie auf der Suche nach einem Tänzer, der mit ihr die Frage nach dem abgefilmten Körper erörtert. Erst in einer Begegenung im August 2017 wurde sie fündig. Das Casting in der Zeche 1 war nur der Anfang, jetzt kommt die Vorstellung des Mannes, mit dem Miriam sich auf die Bühne begibt, mit dem sie die Performances ihres Lebens kreieren wird. Alles wird von Marcel gefilmt und live übertragen. Es ist eine Fortsetzung, wie in Hollywood. Aber auch ein Nachspiel, wie auf dem Theater. Mit: Lin Verleger, Marcel Nascimiento, Christopher Bruckman und Miriam Michel; Idee, Konzept: Miriam Michel; Video: Marcel Nascimiento

 Systematische Besetzung: how to cast pearls before swine

Ein offenes Casting. Ein Pianist der den Chopin Wettbewerb vor zehn Jahren nicht gewann. Eine Arbeitsabmachung die im elektronischen Schweigen eines Videokünstlers verendet. Die Suche nach Kollaboration, Videokünstlern und Tänzern. Die Suche nach der eigenen Stimme, nach dem Schmerz und der Schönheit und die Sehnsucht nach guten Musicals für erfahrene Performer*innen.

Idee, Konzept: Miriam Michel; Mit: Christopher Bruckman, Miriam Michel, Marcel do Nascimento; Zeche 1 – November 2016


SANDSTÜRME IM AKKORD – Schauspiel Essen 2021/22. Leitung Miriam Michel
FOTO: Lukas Zander

Das intergenerative Ensemble „Die Interzonen“ macht sich auf einen performativen Weg. In einer Bühnenlandschaft aus Kisten sehen wir Menschen, die Gründe für den Aufbruch aus dem Bisherigen aufzeigen. Gemeinsam erzählen sie Geschichten von eigenen Ängsten, Gier und gerechtfertigter Wut, über die Welt, wie sie heute ist. Was macht es uns schwer? Wir begeben uns auf den Weg durch diese Geschichten, auf eine Murmelbahn der Gefühle und Perspektiven. Wo wollen wir eigentlich ankommen? Im Akkord einer performativen „Human-Maschine“ bewegen sich die Teilnehmer* innen durch eine chaotische Welt voller Hoffnung auf eine gerechte Freiheit ohne individuelle Gier, in der die Früchte des Zorns zu Pflanzen der Wahrheit heranwachsen. Dies ist die dritte Produktion des Ensembles.

Heimliche Vorgänge – Audiospaziergang durch die Essener Innenstadt. Schauspiel Essen 2020/21. InterzonenStadtensemble unter Leitung von Miriam Michel. Zu hören unter:

https://www.theater-essen.de/spielplan/a-z/heimliche-vorgaenge/

Frei//Sein (Uraufführung)

Eine Theaterperformance über Freiheit.

Absolute Freiheit – ist das erstrebenswert? Wo wird unsere persönliche Freiheit eingeschränkt: durch Gesetze, durch die Freiheit unserer Mitmenschen, durch mangelnde Mittel oder durch unseren sozialen Background? Wo und wie schränken wir die Freiheit anderer ein? Und gehört diese Einschränkung zu einem sozialen Miteinander nun mal dazu?

Drei Spielerinnen untersuchen ihre Freiheitsdefnitionen. In kleiner und größer werdenden Räumen werden sie zu Spielfguren, die von den Zuschauer*innen gesteuert ihren Einflussbereich vergrößern oder verkleinern. Ein Spiel um Macht und Freiheit entfaltet sich, in dem das Publikum immer wieder neu entscheidet, ob die Handlungen auf und vor der Bühne Freiheit einschränken oder neue Räume eröffnen. Die Performer*innen kämpfen mit Worten und vollem Körpereinsatz um die Freiheit ihres Spiels und geben den Zuschauer*innen die Möglichkeit, ihre Freiheit auszuleben. Wer gewinnt und wer fliegt raus?

Wir stellen Systeme in Frage: Das System der parlamentarischen Demokratie genauso wie das System des subventionierten Intendantentheaters. Wir hinterfragen Strukturen und arbeiten uns an ihnen ab, um am Ende einen Moment absoluter Freiheit zu erleben. Gemeinsam mit unseren Zuschauer*innen. Vor und auf der Bühne. Nackt und angezogen. Laut und leise. Hauptsache frei.

mit: Kübra Sekin, Charis Nass, Nadja Duesterberg
Regie: Miriam Michel
Produktionsleitung: Katja Winke
Musik: Öğünç Kardelen
Ausstattung: Maurice Dominic Angrés
Licht/Technik: Peter Behle, Jan Wiesbrock
Assistenz: Deborah Krönung

Foto: Robin Junicke

c.t.201 in Kooperation mit dorisdean

Kein einziger Begriff – eine chaotische Annäherung
Europefiction Abschlussperformance KJT Dortmund 2019

Werkschau im Rahmen von europefiction

Unter dem Jahresthema „Identität“ starteten mit dieser Spielzeit die internationalen Tandems ihre Arbeit. Unseren Partner „La Transplanisphere“ in der Nähe von Paris, haben wir im Januar besucht und an unserem Städtethema „Vernunft“ gearbeitet. Was ist Vernunft und gibt es eine universelle Vernunft? Ist Klimaschutz vernünftig? Ist Lügen eine vernünftige politische Strategie? Was wäre eine Alternative? Chaos! Chaos? Die Teilnehmer*innen aus Frankreich und Deutschland setzten sich in Diskussionen, mit künstlerischen Mitteln wie Tanz, Schauspiel und Video, mit diesen Fragen auseinander und entwickeln gemeinsam eine Theater-Performance.

„Wer bin ich?“

Projekt mit Schüler*innen am Theater Essen

Wer bin ich? Hast Du dich das jemals gefragt? Oder vielleicht sowas wie: Warum gefällt mir eine bestimmte Kleidung? Oder wem versuche ich eigentlich zu gefallen? Wie soll mein Körper geformt sein? Ist es gefährlich „anders“ zu sein? Körper- und Persönlichkeitsmerkmale sind oft (komplex) miteinander verknüpft. Sie bilden also Knotenpunkte, die wir uns ansehen, die wir in Bewegung gießen. Und das mal flirrend, mal entschieden, mal verwaschen oder glasklar. Wir stellen uns der Herausforderung, dass unsere Körper eine ganze Tanzperformance gestalten. Leitung: Janis Heldmann, Miriam Michel, Marguerite Windblut

2019_01_26_Vorbericht zu WER BIN ICH_WAZ-NRZ

TIPP 4: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr-2202.html

Marmeladenglasmomente – eine utopische Reise ins Innere 2019


DER FREIE FALL 

Skatehalle Dortmund – August 2018 – in Zusammenarbeit mit Vier.D – Eine interdisziplinäre Performance

DER FREIE FALL ist eine interdisziplinäre Theaterperformance, die Schauspiel, Tanz, Musik, Videokunst und Objektdesign zu einem Kaleidoskop der Möglichkeiten verbindet – in DER FREIE FALL treffen diese Disziplinen in einer poetischen Reflexion über Sicherheit und Gefahr aufeinander. Ort der Zusammenkunft ist die Skatehalle am Dietrich-Keuning-Haus in der Dortmunder Nordstadt. In diesem Raum der Möglichkeiten experimentieren Tänzer*innen, Musiker*innen und Schauspieler*innen zu den Themen Sicherheit, Risiko, Liebe, Krieg und Frieden. Auf und entlang der Skaterampen testen die Akteur*innen ihre eigene Sicherheit und deren Fragilität.

Steht die Gesellschaft eigentlich vor dem Absturz? Oder ist sie längst mitten drin? Oder ist der Absturz nur ein Mythos, um die Bevölkerung gefügig zu halten?

DER FREIE FALL setzt sich mit der Balance von Sicherheitsbedürfnis und Risikobereitschaft auseinander. Wenn sich die Gesellschaft im freien Fall befindet – wie schlägt sie am Ende auf? Welchen Einfluss können wir noch auf den Aufprall nehmen? Und wie empfindet man Sicherheit beim Fallen?

  • KÜNSTLER*INNEN
  • Birgit Götz (Konzept und Choreografie)
  • Miriam Michel (Regie und Dramaturgie)
  • Thorsten Bihegue (Leitung Sprechchor)
  • Sabine Gorski (Grafiken, Kostüme und Bühnenbild)
  • Reimar de la Chevallerie (Video)
  • Luce Bertermann (Komposition und Saiten)
  • Laura Gebauer (Gesang und Akkordeon)
  • Thomas Kemper (Schauspiel)
  • Dixon Ra (Saxophon)
  • Fabian Teusch (Parkour)
  • Aladji Touré (Djembe & Percussion)
  • Sindy Tscherrig (Physical Theatre)
  • Lin Verleger (Tanz)

SEE TRANSLATION – basierend auf der Poesie von YE MIMI (Taiwan)

See Translation Flyer

Was passiert, wenn ich etwas übersetze von dem ich gar nicht weiß, was es bedeutet? Poesie,  Traumwelt der Gedichte, lässt – durch ihre Kürze und Konzentration auf etwas Wesentliches –  Freiraum. Was liegt zwischen Traum und Realität und uns? Lyrik als Wahrheitsträgerin. Lyrik als Ausdruck eines Protestes gegen die Vereinsamung. Poesie aus einer Welt die nicht zugänglich ist. Dennoch gibt es Transformationswege, die Poesie erfahrbar zu machen. Lyrik im Spannungsfeld zwischen Mißverstehen und Anpassungsmethoden. Die multimediale Performance „See translation“ versucht  diesen Freiraum begehbar zu machen.   Ein Übersetzungs-Experiment.

Von und mit: Miriam Michel und Julie Stearns
Spieler: Alex Kupsch, Alexandra Yoko Hagino
Bühnenbild, Installation, Grafik und Animation von: Yuxing Li
gefördert durch: die Stadt Bochum und das Kulturhaus Thealozzi

Uraufführung März 2016

Mehr Ich! revolutioniert Ihre Persönlichkeit, optimiert Ihre Fähigkeiten und multipliziert Ihre Talente. Mehr Ich! das ist der virtuelle Spaziergang durch Ihre Seelenlandschaft. Erwerben Sie Mehr Ich! ab dem 26.11.2008! Mehr Ich! Wird Ihre Persönlichkeit verändern: Die Szenerie wechselt ebenso rasend, wie die Persönlichkeiten der Figuren.Sie bewegen sich mit den Akteuren durch die Stadt Köln: zu Fuß oder im Auto. Sie zu aussergewöhnlichen Individuen, dissoziierte Identitäten. Sie folgen Marie, Daniel und Pete auf eine Stadt-Odyssee durch die Nacht.
Wer ist Ich? Wer sind WIR und wie viele? Was ist virtuell, was Realität oder virtuelle Realität? Wohin führt die Sehnsucht nach Multiplizität der Persönlichkeit in der modernen Gesellschaft?
Die neueste goltz+silber Produktion verbindet die Erlebniswelt von Menschen mit dissoziativer Identitätsstörung und heutigen Persönlichkeitstrends. Wir wagen einen durchdringenden Blick auf das Ich in der Moderne: wie Viel ist Mehr Ich! Premiere: 26.November 2008 Plankgasse 11, Köln-Hansaviertel, 20.00 Uhr
Premiere Theater Hagen: 03.12.08

Mit: Lisa Sommerfeldt, Jesse Inman, Roland Silbernagl
Cello: Katharina Apel / Krasimira Kostova
Regie: Miriam Michel
Bühne/Kostüm: Fabienne Müller
Dramaturgie: Anna Groos

http://www.goltzundsilber.de

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Heimat 20.10 –

Uraufführung von Christina Kühnreich im Rahmen des Kulturfestival STUMMER SCHREI  – Zillertal, Österreich 2010.

http://www.stummerschrei.at/

Gabriele: Ohne Heimat ist man wie Staub im Wind.

Hans Peter: Heimat ist links.

Alexander: In meinem Herzen und in meiner Lunge.

Heidi: Heimat ist in den Abdrücken meiner Füße.

Gebi: Heimat tut weh.

Gabriele: Heimat verschnauft und lockert mich.

Dana: Aber ich verliere Heimat auch manchmal.

Alexander: Ich gehe los und finde mich irgendwo wieder, wo ich gar nicht ankommen wollte.

Hans Peter: Ich gehe über Wiesen und Felder, obwohl ich zu Hause sitze.

Heidi: Verständnis. Das geht vom Kopf ins Herz und zurück.

Gebi: Hoch über mir steht Heimat in den Himmel geschrieben.

Hans Peter: Heimat tut weh.

Dana: Und ich bin neidisch auf die Heimat von anderen.

Gebi: Heimat atmet in mein Blut hinein.