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„Wer bin ich?“

Wer bin ich? Hast Du dich das jemals gefragt? Oder vielleicht sowas wie: Warum gefällt mir eine bestimmte Kleidung? Oder wem versuche ich eigentlich zu gefallen? Wie soll mein Körper geformt sein? Ist es gefährlich „anders“ zu sein? Körper- und Persönlichkeitsmerkmale sind oft (komplex) miteinander verknüpft. Sie bilden also Knotenpunkte, die wir uns ansehen, die wir in Bewegung gießen. Und das mal flirrend, mal entschieden, mal verwaschen oder glasklar. Wir stellen uns der Herausforderung, dass unsere Körper eine ganze Tanzperformance gestalten. Leitung: Janis Heldmann, Miriam Michel, Marguerite Windblut

2019_01_26_Vorbericht zu WER BIN ICH_WAZ-NRZ

TIPP 4: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr-2202.html

 Perle oder Schwein? Eine Fortsetzung oder ein Nachspiel.

Soloperformance von Miriam Michel mit drei biologischen Männern

Miriam Michel hat sie gefunden, Männer um Kunst zu produzieren. Marcel und Lin, ein Videokünstler und ein Tänzer. Gemeinsam wird sie mit Christopher dem Pianisten über die Suche und das Finden berichten. Seit November 2016 war sie auf der Suche nach einem Tänzer, der mit ihr die Frage nach dem abgefilmten Körper erörtert. Erst in einer Begegenung im August 2017 wurde sie fündig. Das Casting in der Zeche 1 war nur der Anfang, jetzt kommt die Vorstellung des Mannes, mit dem Miriam sich auf die Bühne begibt, mit dem sie die Performances ihres Lebens kreieren wird. Alles wird von Marcel gefilmt und live übertragen. Es ist eine Fortsetzung, wie in Hollywood. Aber auch ein Nachspiel, wie auf dem Theater.

Mit: Lin Verleger, Marcel Nascimiento, Christopher Bruckman und Miriam Michel

Idee, Konzept: Miriam Michel

Video: Marcel Nascimiento

 Systematische Besetzung: how to cast pearls before swine

Ein offenes Casting. Ein Pianist der den Chopin Wettbewerb vor zehn Jahren nicht gewann. Eine Arbeitsabmachung die im elektronischen Schweigen eines Videokünstlers verendet. Die Suche nach Kollaboration, Videokünstlern und Tänzern. Die Suche nach der eigenen Stimme, nach dem Schmerz und der Schönheit und die Sehnsucht nach guten Musicals für erfahrene Performer*innen.

Zeche 1 – November 2016

Idee, Konzept: Miriam Michel

Mit: Christopher Bruckman, Miriam Michel, Marcel do Nascimento

See Translation – basierend auf der Poesie von YE MIMI (Taiwan)

See Translation Flyer

Was passiert, wenn ich etwas übersetze von dem ich gar nicht weiß, was es bedeutet? Poesie,  Traumwelt der Gedichte, lässt – durch ihre Kürze und Konzentration auf etwas Wesentliches –  Freiraum. Was liegt zwischen Traum und Realität und uns? Lyrik als Wahrheitsträgerin. Lyrik als Ausdruck eines Protestes gegen die Vereinsamung. Poesie aus einer Welt die nicht zugänglich ist. Dennoch gibt es Transformationswege, die Poesie erfahrbar zu machen. Lyrik im Spannungsfeld zwischen Mißverstehen und Anpassungsmethoden.

Die multimediale Performance „See translation“ versucht  diesen Freiraum begehbar zu machen.   Ein Übersetzungs-Experiment.

plakat_web700x1000pixelVon und mit: Miriam Michel und Julie Stearns
Spieler: Alex Kupsch, Alexandra Yoko Hagino
Bühnenbild, Installation, Grafik und Animation von: Yuxing Li
gefördert durch: die Stadt Bochum und das Kulturhaus Thealozzi

Uraufführung März 2016

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Mehr Ich!

revolutioniert Ihre Persönlichkeit, optimiert Ihre Fähigkeiten und multipliziert Ihre Talente. Mehr Ich! das ist der virtuelle Spaziergang durch Ihre Seelenlandschaft. Erwerben Sie Mehr Ich! ab dem 26.11.2008! Mehr Ich! Wird Ihre Persönlichkeit verändern: Die Szenerie wechselt ebenso rasend, wie die Persönlichkeiten der Figuren.Sie bewegen sich mit den Akteuren durch die Stadt Köln: zu Fuß oder im Auto. Sie zu aussergewöhnlichen Individuen, dissoziierte Identitäten. Sie folgen Marie, Daniel und Pete auf eine Stadt-Odyssee durch die Nacht.
Wer ist Ich? Wer sind WIR und wie viele? Was ist virtuell, was Realität oder virtuelle Realität? Wohin führt die Sehnsucht nach Multiplizität der Persönlichkeit in der modernen Gesellschaft?
Die neueste goltz+silber Produktion verbindet die Erlebniswelt von Menschen mit dissoziativer Identitätsstörung und heutigen Persönlichkeitstrends. Wir wagen einen durchdringenden Blick auf das Ich in der Moderne: wie Viel ist Mehr Ich!

Premiere: 26.November 2008 Plankgasse 11, Köln-Hansaviertel, 20.00 Uhr
Premiere Theater Hagen: 03.12.08

Mit: Lisa Sommerfeldt, Jesse Inman, Roland Silbernagl
Cello: Katharina Apel / Krasimira Kostova
Regie: Miriam Michel
Bühne/Kostüm: Fabienne Müller
Dramaturgie: Anna Groos

http://www.goltzundsilber.de

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Heimat 20.10 –

Uraufführung von Christina Kühnreich im Rahmen des Kulturfestival STUMMER SCHREI  – Zillertal, Österreich 2010.

http://www.stummerschrei.at/

 

Gabriele: Ohne Heimat ist man wie Staub im Wind.

Hans Peter: Heimat ist links.

Alexander: In meinem Herzen und in meiner Lunge.

Heidi: Heimat ist in den Abdrücken meiner Füße.

Gebi: Heimat tut weh.

Gabriele: Heimat verschnauft und lockert mich.

Dana: Aber ich verliere Heimat auch manchmal.

Alexander: Ich gehe los und finde mich irgendwo wieder, wo ich gar nicht ankommen wollte.

Hans Peter: Ich gehe über Wiesen und Felder, obwohl ich zu Hause sitze.

Heidi: Verständnis. Das geht vom Kopf ins Herz und zurück.

Gebi: Hoch über mir steht Heimat in den Himmel geschrieben.

Hans Peter: Heimat tut weh.

Dana: Und ich bin neidisch auf die Heimat von anderen.

Gebi: Heimat atmet in mein Blut hinein.